Hallo,
ich habe eine Frage an Leute, die sich mit Ladeverlusten beschäftigt haben.
Mein E-Auto habe ich seit Januar. Im Januar habe ich meist mit voller Ladeleistung (10,4 kWh) geladen. Im Februar und März wurde meistens mit PV+Min geladen. Das bedeutet, dass ich sehr häufiger mit einer geringen Ladeleistung lade. So steckt das Auto schon mal 8 Std. an der Box. In den 8 Std. wurden 16,6 kW geladen. Wenn ich mit voller Ladeleistung lade, bin ich in etwas mehr als 1,5 Std. fertig.
Kann jemand abschätzen, wie hoch die Ladeverlust bei den beiden unterschiedlichen Ladevarianten sind. Wenn ich meine PV-Erträge, SOC vom Auto und die Zählerstände vergleiche, kann ich daraus keine nennenswerten Ladeverluste ableiten.
Das macht mich ein wenig stutzig.
Gruß
Apollon
Ladeverlust bei unterschiedlichen Ladestrategien
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Re: Ladeverlust bei unterschiedlichen Ladestrategien
Das hängt u.a. auch vom Auto ab...
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Re: Ladeverlust bei unterschiedlichen Ladestrategien
Generell kann man sagen, je höher die Ladeleistung, desto höher der Wirkungsgrad. Denn die meisten Ladegeräte sind auf die maximale Ladeleistung hin optimiert und die meisten Autos schlafen während des Ladens nicht. Da gehen schon mal ein paar hundert Wart bei drauf. Wenn man dann nur mit 1,4kW statt 11kW lädt, bleiben dementsprechend prozentual weniger Watt für den Akku übrig.
Einige Autos sagen auch, wieviele kWh beim Laden im Akku gelandet sind. Wenn du diese Zahl mit der ins Verhältnis setzt, die der Zähler der Wallbox ermittelt hat, kennst du den Wirkunsgrad. Und das machst du dann einmal mit 2kW und einmal mit 11kW Laseleistung.
Einige Autos sagen auch, wieviele kWh beim Laden im Akku gelandet sind. Wenn du diese Zahl mit der ins Verhältnis setzt, die der Zähler der Wallbox ermittelt hat, kennst du den Wirkunsgrad. Und das machst du dann einmal mit 2kW und einmal mit 11kW Laseleistung.
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Re: Ladeverlust bei unterschiedlichen Ladestrategien
Genau das habe ich gemacht. Bei der 8 Std. Ladung zeigt das Ladeprotkoll 16,6 kW an. Die BMW-App zeigt ~17 kW und die Umrechnung des SOC vom Anfang und Ende ergibt ca. 15,6 kW. Die Zahlen ausgewertet sagen mir, dass ich nur minimale Ladeverluste in der Größenordnung von 1 kW habe. Ein Vergleich mit den EVU-Zähler bestätigt die Annahme. Ich habe aber deutlich mehr Ladeverluste erwartet. Das ist Grund, warum ich diesen Beitrag erstellt habe. Habe ich einen Denkfehler?Gero hat geschrieben: Fr Mär 14, 2025 8:33 pm Einige Autos sagen auch, wieviele kWh beim Laden im Akku gelandet sind. Wenn du diese Zahl mit der ins Verhältnis setzt, die der Zähler der Wallbox ermittelt hat, kennst du den Wirkunsgrad. Und das machst du dann einmal mit 2kW und einmal mit 11kW Laseleistung.
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Re: Ladeverlust bei unterschiedlichen Ladestrategien
Der SoC ist nicht linear.
Es gibt einen Puffer unten und oben.
1kWh Verlust würde so Richtung 5-8% entsprechen.
Es gibt einen Puffer unten und oben.
1kWh Verlust würde so Richtung 5-8% entsprechen.
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Re: Ladeverlust bei unterschiedlichen Ladestrategien
Da würde ich sagen, der BMW zählt vor dem Ladegerät und nicht dahinter. Macht ja auch einen besseren Eindruck, wenn auf der Abrechnung das steht, was auch im Auto angekommen ist. So bleibt die Ladeeeffizienz halt ein Geheimnis von BMW.Apollon hat geschrieben: Sa Mär 15, 2025 9:02 am Bei der 8 Std. Ladung zeigt das Ladeprotkoll 16,6 kW an. Die BMW-App zeigt ~17 kW
Nimm‘ mal mehr zum messen statt nur 20% der Grsamtkapazität.(Vermutet, da du ja nicht genau geschrieben hast, welcher BMW geneint ist)…und die Umrechnung des SOC vom Anfang und Ende ergibt ca. 15,6 kW.
Bei der Bestimmung der Bateriekapazutät wird auf 100% aufgeladen, dann leergefahren und dann an anderen Stellen gekuckt, wieviel kWh aus der Batterie gekommen sind. Also Fahrleistung oder so etwas. (Für die Bemessung der Ladeeffizienz sind 100% nicht der richtige Weg, da ja gegen Ende die Laeleistung deutlich abnimmt)
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Re: Ladeverlust bei unterschiedlichen Ladestrategien
Es handelt sich um einen BMW iX 2.
Leider klann ich immer noch nicht abschätzen, ob es sich lohnt, langsam zu laden und einen hohen Ladeverlust in Kauf zu nehmen, oder mit geringeren Ladeverlusten hauptsächlich mit Strom aus dem Netzt zu laden.
Nach meiner Einschäzung sind die Ladeverluste bei geringen Ladestrom nicht so extrem hoch, dass ich auf maximalen Ladestrom wechsel.
Die Differenz von Solarstrom zu Netzstrom sind 13 Cent.
Leider klann ich immer noch nicht abschätzen, ob es sich lohnt, langsam zu laden und einen hohen Ladeverlust in Kauf zu nehmen, oder mit geringeren Ladeverlusten hauptsächlich mit Strom aus dem Netzt zu laden.
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Re: Ladeverlust bei unterschiedlichen Ladestrategien
Bei niedrigen Ladeleistungen knabbert meist der Eigenverbrauch des EV an der Effizienz. Tesla nimmt sich da recht viel. Ein BMW i3 ist dagegen sehr genügsam. Zum iX2-Standby kannst du im going-electric-Forum fragen.
Ich lade den i3 für seine täglichen 30km meist mit (leider nur kleinen) PV und das oft mit min. 6A 1-phasig. PV ist eben satt günstiger als 30ct/kWh Netzstrom - da pfeife ich auf etwas Mehrverbrauch. Außerdem belastet man das Netz nicht bzw. nur marginal.
Beim Tesla gehe ich etwas höher rein und mische min. Dauerstrom von 10A zu.
Ich lade den i3 für seine täglichen 30km meist mit (leider nur kleinen) PV und das oft mit min. 6A 1-phasig. PV ist eben satt günstiger als 30ct/kWh Netzstrom - da pfeife ich auf etwas Mehrverbrauch. Außerdem belastet man das Netz nicht bzw. nur marginal.
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Re: Ladeverlust bei unterschiedlichen Ladestrategien
Also wenn die Frage mit kleiner PV laden oder besser volle Pulle aus dem Netz ziehen wäre ich auch klar für den kleinen PV-Strom. Da kann die Effizienz gar nicht so schlecht sein, als das das den Mehrpreis bei Netzbezug auffrißt.
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