Das ist ja auch der Eindruck, der durch die politische Diskussion immer wieder erzeugt wird. Technisch ist das ja auch durchaus machbar, in der Realität sprechen sehr viele Dinge dagegen. Da wäre die unsägliche AR-4105, die knapp 1000 potentiell verschiedenen Technischen Anschlussbedingungen der deutschen Netzbetreiber und natürlich noch die Autohersteller, die ihre OBCs möglichst günstig und möglichst weltweit einsetzbar halten wollen und Nischenanwendungen wie V2G kritisch gegenüber stehen. Und weil das alles noch nicht Stolperstein genug ist, begrenzt z.B. VW aus Angst vor Gewährleistungsgründen die Entladung für nicht-Fahranwendung deutlich. (Waren glaube ich 4000kWh?)Wall-E hat geschrieben: Mo Mai 18, 2026 6:08 am Ich hatte immer die Vorstellung, wenn bidi Mal funktioniert brauche ich keinen Heimspeicher mehr.
Als ich vor 7 Jahren (oder 200.000km) meinen Tesla kaufte, dachte ich auch, dass das nächste Auto zumindest mal V2H können wird. Aktuell kann man ja froh sein, wenn man ein Auto mit eingebauter Schuko-Steckdose findet. Bei VW ist das für die nächste Generation angekündigt. Bei Stellantis und den Asiaten kommen viele (wenn nicht sogar alle größeren) mit V2L-Kabel. V2H ist immer noch in weiter Ferne.Heißt widerum um einen Hausspeicher kommt man eigentlich nicht rum.
Kurze Antwort: Ja, um einen Hausspeicher kommt man aktuell nicht herum. Der ist aber auch nicht mehr so richtig teuer und fügt sich harmonisch in die ebenso gering gewordenen Kosten für die PV allgemein ein.
PS: Es ist ja nicht so, dass es nicht gínge: Hier zeigt Hans-Josef Fell seinen BiDi-fähigen Opel. Leider wird nicht gesagt, was da genau für Umbaumaßnahmen durchgeführt werden. https://youtu.be/bUxvj5tMi58?si=zSS8zePmnKuPiOJD&t=226