Re: Wallboxen für Mehrfamilienhaus mit RFID und Lastmanagement
Verfasst: Di Mär 31, 2026 10:47 am
Nicht zwingend, muss man absprechen.Aber das ist alleine das Problem des VNB, der muss das im Zweifel installieren?
Der sinnigere Weg ist ein System zu installieren das untereinander kommuniziert. Eben um unterschiedliche zu umgehen und ein funktionales Lastmanagement zu haben. Das rate ich euch auch dringend, sonst heißt es später ggf. wieder abbauen und umrüsten.Bedeutet die Gemeinschaft kann "einfach" die Leitungen legen (mit der Förderung) und danach kann jeder Eigentümer eine Wallbox seiner Wahl installieren (oder auch nicht). Jeder Eigentümer meldet einzeln beim VNB an (weil eigener Zähler) und irgendwann wird der VNB vermutlich sagen jetzt bracht es nach §14a ein IMSys mit Lastregelung für alle Wohnungen bevor die nächste Wallbox genehmigt wird (trägt die Kosten dafür der VNB?). Weil nach 2024 müssen alle installierten Wallboxen das prinzipiell unterstützen damit sie überhaupt installiert werden dürfen (kein Bestandsschutz, alle Wallboxen werden dann im Zweifel abgeregelt, nicht nur die neuen).
§14a ist eher eine Dimension größer gedacht als der lokale Hausanschluss. Im Zweifel kriegt ihr ein Angebot was aufbuddeln und dickere Leitung kostet sofern möglich.
Dem vorzubeugen durch ein Lastmanagement macht unebdingt sinn.
Wenn es nur die eigene Wohnung ist, eigenes Problem. Wenn ein paar nahe an ihrer Grenze sind und im HAK was fliegt muss ggf. ein Elektriker anrücken und alle sitzen solange im dunkeln.Lokales Lastmanagement (wenn Dusche, Fön, Wasserkocher und Herd an sind und dann das EV lädt) ist dann Angelegenheit der einzelnen Eigentümer, wäre sehr sinnvoll wenn die installierte Wallbox das kann, aber wenn nicht und die Hauptsicherung für die Wohnung rausfliegt: Eigenes Problem, betrifft die anderen nicht.
Das eine ist auf Gesetzen und theoretischen Rechten zu bestehen, das andere ist eine sinnige und vorallem für alle kostenoptimierte Lösung zu suchen.Habe ich das soweit richtig verstanden?
Ersteres heißt jeder macht was er will an Wallbox und der Anschluß wird aufgebohrt -> maximal teuer, keine Einschränkung
Zweiteres heißt man arbeitet gemeinsam mit einer Lastmanagement Lösung -> kosteneffizient, minimalste Einschränkung.
Der VNB isoliert garnichts. EEBUS über Firewalls hinweg klappt auch nicht. Jede Anschlußstelle wird ein imSys erhalten und im lokalen Netz betrieben. Aber helfen wird euch das nicht, da diese Logik nicht den lokalen Hausanschluss überwacht.Bezüglich LAN und IMSys: Wenn da jetzt viele Wallboxen sind, die alle über LAN mit dem IMSys verbunden sind, man aber sichergehen möchte das, dass die Netzwerke der Wallboxen an sich isoliert bleiben (nicht das man von Wallbox A auf Wallbox B zugreifen kann um dort die Einstellungen zu ändern), würde man noch eine entsprechende Firewall benötigen oder ist das Aufgabe des VNBs jedem Zähler einen isolierten Zugang bereitzustellen?
Mit openWB als Lösung gibt es ein dediziertes LAN. Die Benutzerverwaltung ermöglicht jedem Nutzer Zugriff auf seine Wallbox aber nicht die anderen.