wie so viele haben wir leider auch mit dem EWR einen Netzbetreiber, der schlecht kommuniziert und ich hoffe hier auf etwas Input, der unsere Lage beleuchtet.
Unser Setup:
- Messkonzept 10 ist seit 2024 installiert, aber nur mit normalen digitalen Zweirichtungs-Stromzählern. siehe
- Wärmepumpe ist zwischen den beiden Zählern installiert
- Die openWB hängt parallel mit dem restlichen Haus hinter dem Z2-Zähler für Haushaltsstrom
- Es gibt zwei Stromlieferanten wie folgt
- Z2-Zähler mit Vertrag für Haushaltsstrom, so um 30 Cent
- Vertrag für Wärmestrom rechnet Z1-Z2 ab, so um 20 Cent
Müsste die openWB nicht eigentlich parallel zur Wärmepumpe angeschlossen werden? Oder hat man da die freie Wahl?
Letztlich möchte ich natürlich so viel reduziertes Netzentgelt nutzen, wie es möglich ist. Ohne es nachgerechnet zu haben scheint mir der beste Weg, Wärmepumpe und Wallboxen im gleichen Stromkreis zu haben und zwar wie bisher die Wärmepumpe zwischen Z1 und Z2 angeschlossen und für diese Bereich nach Modul 2 abzurechnen, was meines Erachtens aktuell auch so geschieht.
Hierzu müsste dann meines Erachtens mindestens noch der Z1 Zähler in ein SmartMeter mit Steuerbox umgebaut werden, damit zukünftig alle Geräte auch korrekt heruntergeregelt werden können.
Zudem könnte man nach Umrüstung des Z2 Zählers auf ein SmartMeter für den reinen Haushaltsstrom überlegen auf einen dynamischen Stromtarif umzustellen. Netzentgelt sparen kann man dann hier meines Erachtens nicht, auch insbesondere nicht zum Laden des Hausakkus in der dunklen Jahreszeit.
Ich würde hier aber ungern die Anbindung der openWB im Sicherungskasten ändern lassen, wenn ich mit meiner Vermutung falsch liege, zumal mein (aktueller) Elektriker hier anderer Auffassung ist.
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Wenn man die openWB wie bisher hinter Z2 geschaltet lässt (und das so auch zulässig ist?), dann müsste man ja für Z2 nach SmartMeter Umrüstung auch die Option haben Modul 1+3 zu wählen. Dann könnte man die openWB und den Hausakku in der dunkleren Jahreszeit ja auch zu Zeiten mit reduziertem Netzentgelt laden.
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Sollte man hier tatsächlich die freie Wahl zwischen den beiden skizzierten Anbindungen der openWB und entsprechend auch der Module §14a EnWG haben? Also nochmal:
[1] openWB und Wärmepumpe zwischen die Zähler Z1 und Z2 und alles ganzjährig mit reduziertem Netzentgelt abrechnen, dafür aber den Hausakku nie mit reduziertem Netzentgelt laden.
[2] Wärmepumpe zwischen die Zähler Z1 und Z2 und ganzjährig mit reduziertem Netzentgelt abrechnen (Modul2 ?), openWB hinter Z2 und für Z2 Modul1+3 aktivieren. Dafür dann openWB und Hausakku in der dunklen Jahreszeit optimiert mit reduziertem Netzentgelt abrechnen.
Falls man da wählen kann - hat schon irgendwer durchgerechnet, was die günstigere Variante ist?
Ich bin sehr auf Euren Input gespannt.