Ich plane aktuell meine Lade- und Energieinfrastruktur und möchte vor der Umsetzung diese kurz challengen, ob die ausgewählte openWB-Hardware für meinen Anwendungsfall sinnvoll dimensioniert und ausgewählt sind. Daher freue ich mich auf die Schwarmintelligenz und euer Feedback.
Ich habe eine bestehende PV-Anlage mit Süd-West-Ausrichtung, Wechselrichter KOSTAL Plenticore und einen BYD-Speicher (ca. 5 kWh), optional später erweiterbar auf ca. 7,5 kWh. Der Speicher ist im Sommer aktuell der Engpass, im Winter relevant zur Vermeidung teurer Morgenstunden. Einzelne Sommertage zeigen PV-Überschüsse bis ca. 17 kWh.
Es sind zwei E-Fahrzeuge geplant bzw. schon da:
EV1: Tesla Model 3 RWD, ca. 25.000 km/Jahr, Tagesbedarf meist ~70 km (schon in Nutzung).
EV2 (ab Mitte des Jahres): Enyaq 60, ca. 20.000 km/Jahr, Tagesbedarf ~30 km
EV2 steht häufig mittags/nachmittags zu Hause, EV1 meist abends.
Geplante Ladeinfrastruktur:
• openWB Series2 Standard+ als Master, 11 kW, festes Kabel 5 m
• openWB Series2 als Slave, 11 kW, festes Kabel 7 m
• MID-Zähler zur Abrechnung des Firmenwagens
• RFID-Freigabe
• Gateway vorhanden
Hausanschluss ist 3-phasig, realistisch nutzbar ca. 7,2–7,4 kW, Lastmanagement vollständig über openWB.
Die Ladestrategie ist PV-geführt mit dynamischem Tarif. EV-Laden primär aus PV-Überschuss, Speicher puffert tagsüber und wird im Winter ggf. nachts aus günstigen Tarifstunden geladen (Nutzung eines flexiblen Stromtarifs). Netzladung nur preisoptimiert, EV-Ladung zeitlich versetzbar.
Zentrale Frage:
Passt die gewählte Hardware-Konfiguration (Series2 Standard+ als Master und eine Series2 als Slave inkl. MID-Zähler) für dieses Szenario technisch sauber – insbesondere in Bezug auf Lastmanagement, PV-Integration und Skalierbarkeit – oder würdet ihr an der Auswahl etwas ändern?
Ich hoffe, ich bin mit meiner Frage im Richtigen Bereich gelandet und schon einmal Danke für euer Feedback.
Grüße
Michael